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Google Chrome – Die Funktion Inkognito

Wer rechts oben das Symbol anklickt, links neben dem Werkzeug, der bekommt ein Menü präsentiert. Darin befindet sich folgender Eintrag: „Neues Inkognito-Fenster“, was sich dahinter verbirgt und was ich erwarten würde, dazu nun mehr in diesem Beitrag. Denn diese Funktion könnte in Zukunft mehr Potenzial haben, als sie heute schon bietet. Denn Chrome geht damit einen Schritt in die richtige Richtung.


Dahinter verbirgt sich der „anonyme Modus“ von Chrome. Im ersten Moment wird man denken, wow, nun endlich kann ich unerkannt durch das Web browsen, doch dem ist nicht so. Kommen wir aber erst einmal dazu, was dieser Modus bewirkt.

  • es werden keine Daten im Browserverlauf oder Suchverlauf gespeichert
  • die Suchfunktion in der Adresszeile scheint abgeschaltet zu sein (keine Daten an Suchmaschinen )
  • Cookies und andere Hinweise werden nicht gespeichert
  • Lesezeichen die man speichert bleiben erhalten
  • heruntergeladene Dateien bleiben auch erhalten

Klingt erst einmal gar nicht schlecht, doch anonym ist man damit noch lange nicht. Denn IP-Adressen kommen weiterhin an und können gespeichert werden. Was ein Browser nicht verhindern kann, das sollte jedem klar sein, Daten die auf Webseiten eingegeben worden sind, kommen bei der Gegenstelle auch an.

Der Inkognito-Modus von Chrome ist aber ideal für Internet-Cafes geeignet, denn so bleiben keine Daten beim Zugangsanbieter zurück. Doch auch so sollte man sich immer Gedanken machen, welche Daten man wo eingibt.

Ob Firefox, Chrome, Safari oder Internet Explorer, welche Daten man wo eingibt, dafür ist man immer selbst verantwortlich. Die benutzte Software kann hier nur helfen, verhindern kann sie es nicht.

Was hätte ich mir hinter der Inkognito-Funktion von Chrome gewünscht? Eine Integration von TOR wäre z.B. eine Möglichkeit, denn damit kann man schon heute, wirklich anonym im Internet unterwegs sein. Denn hier wird alles verschlüsselt, sogar die IP-Adressen. Aber auch hier gilt wie überall, was man manuell eingibt, das landet auch auf der anderen Seite.

Aber Google Chrome ist ja noch in der Betaphase und somit kann noch viel passieren, auch wenn ich nicht daran glaube, das TOR oder etwas vergleichbares in nächster Zeit, bei Chrome einzug hält.

Viel Spaß beim Surfen,
Frank.

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Eine Antwort zu “Google Chrome – Die Funktion Inkognito”

  1. Mike sagt:

    Leider ist der “Inkognito Modus” nicht so ganz inkognito. Er verhindert nicht das Speichern von sogenannten “flash cookies”. Diese sind auch nach dem Verlassen des Incognito-Modus noch vorhanden und können somit von Webseiten, die diese Technik verwenden, fürs Tracen benutzt werden. Auch andere Benutzer des Rechners können so die angesurften Seiten herausbekommen.

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